Marokko
CAF · Gruppe C · FIFA-Weltrangliste #8
Team-Informationen
| FIFA-Code | MAR |
| Trainer | Mohamed Ouahbi |
| Konföderation | CAF |
| Gruppe | Gruppe C |
| FIFA-Weltrangliste | #8 |
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Spielplan
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Turnieraussichten
Marokko kommt 2026 als die Mannschaft, die die WM-Geschichte des afrikanischen Fußballs neu geschrieben hat. Ihr außergewöhnlicher Lauf bis ins Halbfinale in Katar 2022 — mit Siegen über Belgien, Spanien und Portugal — war auf Walid Regraquis meisterhafter Defensivorganisation und einem unbändigen Teamgeist aufgebaut, der die ganze Welt begeisterte. Achraf Hakimi bleibt einer der besten Außenverteidiger des Weltfußballs, der atemberaubendes Tempo mit punktgenauen Flanken aus seiner Rolle bei Paris Saint-Germain vereint. Sofyan Amrabat liefert unermüdliche Energie und taktische Intelligenz im Mittelfeld, während Hakim Ziyechs kreatives Genie und Youssef En-Nesyris Kopfballstärke den Atlasslöwen echte Offensivgefahr verleihen. Die größte Stärke des Kaders ist die defensive Solidität — sie kassierten in fünf Spielen vor dem Halbfinale 2022 nur ein Gegentor, und diese Struktur ist intakt geblieben. Mit Spielern in Europas Topligen und einer Diaspora-Fangemeinde, die jedes Stadion in ein Heimspiel verwandelt, sind Marokko keine Außenseiter mehr. Als zukünftige Mitgastgeber der WM 2030 tragen die Atlasslöwen das Gewicht des afrikanischen Fußballs auf ihren Schultern und den Glauben, jedes Team im Turnier herauszufordern.
Schlüsselspieler
WM-Geschichte
WM-Gesamtbilanz
Marokko schrieb bei der WM 2022 in Katar Geschichte, als die Löwen vom Atlas als erste afrikanische und erste arabische Nation ein WM-Halbfinale erreichten und mit ihrem furchtlosen, defensiv brillanten Lauf gegen Belgien, Spanien und Portugal die Fußballwelt in ihren Bann zogen, ehe sie an Frankreich scheiterten. Diese Leistung hob die Atlaslowen in eine neue Kategorie, doch Marokkos WM-Geschichte hatte sich über Jahrzehnte aufgebaut. 1986 wurden sie das erste afrikanische Team, das eine WM-Gruppe gewann, und ließen dabei England, Polen und Portugal hinter sich, ehe sie im Achtelfinale an der Bundesrepublik Deutschland scheiterten. Über sechs Teilnahmen — 1970, 1986, 1994, 1998, 2018 und 2022 — haben sich die Löwen von sympathischen Außenseitern zu echten Titelkandidaten entwickelt. Ihr Kader von 2022, getragen von Achraf Hakimi und Yassine Bounou und angefeuert von einer leidenschaftlichen Diaspora, kassierte in fünf Spielen vor dem Halbfinale nur ein einziges Gegentor. 2026 reist Marokko als Bannerträger Afrikas und künftiger WM-2030-Mitgastgeber an, entschlossen zu beweisen, dass der historische Lauf von Katar keine Eintagsfliege war.