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Final   Senegal Bekanntgegeben 1 Juni 2026 · 26 Spieler
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Turnieraussichten

Senegal hat sich als Afrikas konstanteste WM-Kraft der Neuzeit etabliert, und die Löwen der Teranga kommen 2026 mit echten Ambitionen auf die K.-o.-Runde. Unter Trainer Pape Thiaw profitiert der Kader von einer außergewöhnlichen Talenttiefe in Europas Topligen, die wenige afrikanische Nationen vorweisen können. Sadio Manés Vermächtnis lebt durch eine neue Generation von Angreifern weiter: Ismaïla Sarrs blitzschnelles Tempo und Direktheit über die Flügel, Nicolas Jacksons Torinstinkt bei Chelsea und Iliman Ndiayes kreative Klasse bieten eine vielseitige und gefährliche Offensive. Im Mittelfeld setzen Idrissa Gueyes unermüdliche Energie und taktische Intelligenz das Tempo, während Nampalys Mendy defensive Absicherung liefert. Die Abwehr wird von Kalidou Koulibalys kommandierender Präsenz und Abdou Diallos Vielseitigkeit verankert. Was Senegal besonders gefährlich macht, ist ihre kollektive Mentalität — ein kämpferischer Teamgeist, geschmiedet durch AFCON-Erfolge und WM-Erfahrung 2002, 2018 und 2022. Ihr Achtelfinal-Einzug 2022 zeigte, dass sie auf dieses Niveau gehören, und mit einem Kader, der nun noch tiefer und erfahrener auf Vereinsebene in England, Frankreich, Spanien und Deutschland ist, haben die Löwen die Qualität, noch weiter zu kommen und um einen Viertelfinalplatz zu kämpfen.

Schlüsselspieler

Sadio Mané
FW Al Nassr
Kalidou Koulibaly
DF Al Hilal
Ismaïla Sarr
FW Crystal Palace

WM-Geschichte

WM-Gesamtbilanz

3 Teilnahmen
13 Spiele
4–5–4 S–U–N
14 : 15 Tore : Gegentore
2002 Erste Teilnahme

Senegal stürmte 2002 mit einem der elektrisierendsten Debüts der Turniergeschichte auf die WM-Bühne. Im Eröffnungsspiel der WM in Korea/Japan besiegten die Löwen der Teranga den Titelverteidiger Frankreich mit 1:0 dank Papa Bouba Diops berühmtem Treffer und zogen anschließend ins Viertelfinale ein — so weit war noch nie ein afrikanischer Debütant gekommen — ehe sie gegen die Türkei nach Verlängerung ausschieden. Jener magische Lauf unter El Hadji Diouf und Aliou Cissé ist bis heute eine Quelle immensen Nationalstolzes. Senegal kehrte erst 2018 in Russland zur WM zurück, wo das Team in der Gruppenphase durch die Fair-Play-Regel gegen Japan ausschied — die erste Mannschaft überhaupt, die nach dieser Regelung den Kürzeren zog. In Katar 2022, nun trainiert von ebendiesem Aliou Cissé, der den Kader von 2002 als Kapitän angeführt hatte, erreichte Senegal das Achtelfinale und unterlag England mit 0:3. Über drei Teilnahmen und 13 Spiele hinweg haben die Löwen immer wieder für Glanzmomente gesorgt. 2026 wollen sie den Geist von 2002 heraufbeschwören und tiefer in die K.-o.-Runde vordringen.

Historische Torschützenkönige

Papa Bouba Diop 3 Tore 2002
Henri Camara 2 Tore 2002
Sadio Mané 2 Tore 2018