Schweiz
UEFA · Gruppe B · FIFA-Weltrangliste #19
Team-Informationen
| FIFA-Code | SUI |
| Trainer | Murat Yakin |
| Konföderation | UEFA |
| Gruppe | Gruppe B |
| FIFA-Weltrangliste | #19 |
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Spielplan
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Turnieraussichten
Die Schweiz ist einer der zuverlässigsten Turnierperformer im internationalen Fußball und hat bei fünf der letzten sechs großen Turniere die K.-o.-Runde erreicht. Unter Trainer Murat Yakin hat sich die Nati von einer rein defensiven Mannschaft zu einer taktisch ausgereiften Einheit entwickelt, die Europas Elite die Stirn bieten kann. Granit Xhakas Renaissance bei Bayer Leverkusen — wo er die historische ungeschlagene Bundesliga-Saison als Anker dirigierte — hat seine Führungsqualitäten und sein Passspiel auf ein neues Niveau gehoben. Manuel Akanji bringt Manchester Citys Meistermentalität ins Abwehrzentrum, während Yann Sommer einen der zuverlässigsten Torhüter des Turniers stellt. Die Kadertiefe ist beeindruckend: Dan Ndoye und Ruben Vargas bieten Tempo über die Flügel, Remo Freuler liefert unermüdliche Mittelfeldarbeit, und Breel Embolo bleibt eine potente Offensivoption. Was die Schweiz gefährlich macht, ist ihre Mentalität — sie glauben aufrichtig, an den Tisch der Großen zu gehören, nachdem sie Frankreich im Elfmeterschießen bei der EM 2020 eliminiert und das Viertelfinale der EM 2024 erreicht haben. In einem Turnier, in dem Konstanz und mentale Widerstandsfähigkeit genauso wichtig sind wie Talent, ist die Nati die Art von Mannschaft, der niemand in der K.-o.-Runde begegnen möchte.
Schlüsselspieler
WM-Geschichte
WM-Gesamtbilanz
Die Schweiz zählt zu den erfahrensten, aber zugleich unterschätztesten WM-Teilnehmern: Zwölf Teilnahmen reichen zurück bis zum Turnier 1934 im benachbarten Italien. Ihren besten frühen Lauf erlebte die Nati bei der Heim-WM 1954, als sie das Viertelfinale erreichte — bei einem Turnier, das für die rekordträchtige 5:7-Niederlage gegen Österreich in Erinnerung blieb, das torreichste Spiel der WM-Geschichte. Viertelfinaleinzüge 1934 und 1938 bestätigten die Schweiz als ernstzunehmende Kraft in der Vorkriegsära. Danach folgte eine lange Durststrecke — zwischen 1966 und 1994 nur eine einzige Teilnahme — ehe die moderne Schweizer Renaissance sieben aufeinanderfolgende Qualifikationen von 2006 bis 2026 hervorbrachte. In dieser Ära hat sich die Nati als verlässliche K.-o.-Runden-Mannschaft etabliert und 2006, 2014, 2018 und 2022 jeweils das Achtelfinale erreicht. Die WM 2022 endete allerdings schmerzhaft: eine 1:6-Niederlage gegen Portugal im Achtelfinale, die der stetigen Aufwärtsentwicklung Hohn sprach. Über 41 Spiele hinweg hat die Schweiz 14 Siege und 55 Tore verbucht. 2026 jagt die Nati den ersten Viertelfinaleinzug seit 1954.