Uruguay
CONMEBOL · Gruppe H · FIFA-Weltrangliste #17
Team-Informationen
| FIFA-Code | URU |
| Trainer | Marcelo Bielsa |
| Konföderation | CONMEBOL |
| Gruppe | Gruppe H |
| FIFA-Weltrangliste | #17 |
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Spielplan
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Turnieraussichten
Uruguay mag eine Nation von nur 3,5 Millionen Einwohnern sein, doch ihre fußballerische Tradition wird von wenigen erreicht. Zweifache Weltmeister und Rekordhalter der Copa América, trägt La Celeste eine Wettbewerbs-DNA, die sie zu ständigen Überperformern auf der größten Bühne macht. Unter dem legendären Marcelo Bielsa wurde dem Kader seine charakteristische Hochpressing-Intensität und taktische Raffinesse eingeimpft. Darwin Núñez' explosives Tempo und rohe Abschlussqualität machen ihn zu einem der gefürchtetsten Stürmer des Turniers, während Federico Valverde sich bei Real Madrid zu einem der komplettensten Mittelfeldspieler der Welt entwickelt hat — gleichermaßen verheerend im Box-to-Box-Spiel wie in einer offensiveren Rolle. Ronald Araújo verankert die Abwehr mit der Gelassenheit eines Barcelona-Verteidigers, und José María Giménez fügt Atlético Madrids Kriegermentalität an seiner Seite hinzu. Die Tiefe ist beeindruckend: Rodrigo Bentancur, Nicolás de la Cruz und Facundo Pellistri bieten hochwertige Rotationsoptionen. Uruguays Geschichte, über ihrem Gewicht zu boxen — vierter Platz 2010, Viertelfinale 2018 — macht sie zu den gefährlichsten Außenseitern der Auslosung. Mit Bielsas taktischer Intelligenz und einem Kader voller europäischer Spitzenerfahrung ist ein Halbfinal-Einzug ein echtes Ziel.
Schlüsselspieler
WM-Geschichte
WM-Gesamtbilanz
Uruguay nimmt einen einzigartigen Platz in der WM-Geschichte ein — als allererstes Weltmeisterland überhaupt. La Celeste richtete die Premiere von 1930 aus und gewann sie, indem sie Argentinien im Finale in Montevideo mit 4:2 besiegte; zwanzig Jahre später schockierte Uruguay die Welt erneut mit dem „Maracanazo" — einem 2:1-Comeback-Sieg über Brasilien im Finale von 1950 vor einem fassungslosen Maracanã, wohl die größte Überraschung der Fußballgeschichte. Diese beiden Titel verschaffen dem kleinen Land einen Rekord, der in Südamerika nur von Argentinien und Brasilien erreicht wird. Jenseits ihrer goldenen Jahre waren die Celestes bemerkenswert beständig: vierter Platz 1954 und 1970, eine Rückkehr ins Halbfinale 2010 unter Óscar Tabárez, wobei Diego Forlán den Goldenen Ball gewann, und ein Viertelfinaleinzug 2018. Über vierzehn Teilnahmen und 59 Spiele hinweg kommt Uruguay auf eine Bilanz von 24 Siegen, 12 Remis und 23 Niederlagen — ein Zeugnis ihres Kampfgeistes gegen weitaus größere Nationen. 2026, angeführt von einer neuen Generation um Federico Valverde und Darwin Núñez, jagt La Celeste einen dritten Stern, der ihren Status als eine der Ur-Mächte des Weltfußballs weiter zementieren würde.