Belgien
UEFA · Gruppe G · FIFA-Weltrangliste #9
Team-Informationen
| FIFA-Code | BEL |
| Trainer | Rudi Garcia |
| Konföderation | UEFA |
| Gruppe | Gruppe G |
| FIFA-Weltrangliste | #9 |
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Spielplan
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Turnieraussichten
Belgien geht 2026 an einem faszinierenden Scheideweg ins Turnier. Die goldene Generation, die den dritten Platz bei der WM 2018 in Russland und die Nummer 1 der Weltrangliste lieferte — Thibaut Courtois, Kevin De Bruyne, Romelu Lukaku — bestreitet möglicherweise ihre letzte Weltmeisterschaft, doch ihre Qualität bleibt immens. Courtois zählt weiterhin zu den besten Torhütern der Welt, De Bruynes Passspiel und Spielübersicht sind unübertroffen, und Lukakus physische Präsenz und Torinstinkt machen ihn zu einer ständigen Gefahr. Unter Trainer Rudi Garcia haben die Roten Teufel begonnen, diese Veteranen mit aufregenden jungen Talenten zu verschmelzen: Jérémy Dokus elektrisches Dribbling hat die Premier League bei Manchester City aufgemischt, während Amadou Onana eine dominante Mittelfeldpräsenz bietet und Loïs Openda eine dynamische Alternative im Angriff darstellt. Die Kadertiefe über die europäischen Topligen hinweg ist außergewöhnlich — Spieler von Real Madrid, Manchester City, Napoli und Inter Mailand besetzen jede Position. Belgiens Herausforderung besteht darin, den Hunger einer goldenen Generation in ihrer Dämmerung mit der Energie einer neuen Welle zu verbinden, und ein tiefes Turniervorrücken wäre der perfekte Abschied für einen der talentiertesten Kader, den das Land je hervorgebracht hat.
Schlüsselspieler
WM-Geschichte
WM-Gesamtbilanz
Belgiens größte WM-Stunde schlug in Russland 2018, als ein Kader, der als „Goldene Generation" gefeiert wurde — angeführt von Kevin De Bruyne, Eden Hazard und Romelu Lukaku — zum dritten Platz stürmte und im Spiel um Bronze England besiegte, nachdem man im Halbfinale an Frankreich gescheitert war. Es war der Gipfel eines bemerkenswerten Jahrzehnts, in dem die Roten Teufel bis an die Spitze der FIFA-Weltrangliste geklettert waren. Vor jener goldenen Ära waren die Belgier über vierzehn Teilnahmen seit ihrem Debüt 1930 eine solide, aber selten spektakuläre WM-Präsenz gewesen. Ihr bisheriges Glanzlicht war 1986, als eine talentierte Mannschaft um Enzo Scifo in Mexiko das Halbfinale erreichte und dort Diego Maradonas Argentinien unterlag. Die WM 2022 brachte einen harten Realitätscheck: Ein hochkarätig besetzter, aber alternder Kader schied in Katar bereits in der Gruppenphase aus und beendete die goldene Ära mit einem bitteren Schlusspunkt. Nun im Neuaufbau mit einer neuen Welle an Talenten, reist Belgien 2026 mit dem Ziel an, zu beweisen, dass die Bronze von 2018 nicht der Gipfel, sondern erst die Startrampe war.