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Final   Iran Bekanntgegeben 1 Juni 2026 · 26 Spieler
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Turnieraussichten

Der Iran kehrt als einer der kampferprobtesten Qualifikanten Asiens zur WM zurück, mit Teilnahme an sechs der letzten acht Turniere — eine Konstanz, die von der Tiefe und Leidenschaft des persischen Fußballs zeugt. Die Identität von Team Melli unter Trainer Amir Ghalenoei basiert auf defensiver Widerstandsfähigkeit und verheerenden Konterangriffen, eine Formel, die schon den Besten der Welt Probleme bereitet hat: 2018 trieben sie Spanien an den Rand der Niederlage, und 2022 trafen sie gegen England. Mehdi Taremi, mittlerweile bei Inter Mailand, führt die Sturmspitze mit der Art von erstklassigem Abschluss und intelligenter Laufarbeit, die Spitzenverteidiger das Fürchten lehrt. Sardar Azmouns Tempo und Alireza Jahanbakhshs Erfahrung bieten zusätzliche Feuerkraft, während die Mittelfeldachse unermüdliches Laufpensum und taktische Disziplin liefert. Die Stärke des Iran liegt in der kollektiven Organisation — jeder Spieler kennt seine Rolle innerhalb einer kompakten, schwer zu knackenden Struktur, die bei Standards und Umschaltsituationen aufblüht. Mit dem vielleicht talentiertesten Kader seit Jahrzehnten, der mehrere Spieler in Europas Topligen umfasst, hat Team Melli eine echte Chance, die K.-o.-Runde zu erreichen und ein Zeichen für die wachsende Qualität des asiatischen Fußballs auf der Weltbühne zu setzen.

Schlüsselspieler

Mehdi Taremi
FW Inter Milan
Sardar Azmoun
FW AS Roma
Alireza Jahanbakhsh
MF Feyenoord

WM-Geschichte

WM-Gesamtbilanz

6 Teilnahmen
18 Spiele
3–4–11 S–U–N
13 : 31 Tore : Gegentore
1978 Erste Teilnahme

Irans WM-Reise begann 1978 in Argentinien, als Team Melli als eine der ersten asiatischen Nationen am modernen Turnier teilnahm und in Córdoba ein historisches 1:1 gegen Schottland erkämpfte. Eine zwanzigjährige Abwesenheit endete bei der WM 1998 in Frankreich, wo der Iran eines der politisch aufgeladensten Spiele der WM-Geschichte bestritt — ein 2:1-Sieg über die Vereinigten Staaten, begleitet von Handshakes und Blumengeschenken vor dem Anpfiff, ein Moment der Diplomatie inmitten jahrzehntelanger Spannungen. Jener Sieg, besiegelt durch Tore von Hamid Estili und Mehdi Mahdavikia, bleibt Irans gefeiertster WM-Moment. Seither hat sich Team Melli als Asiens beständigster Qualifikant erwiesen und war bei jeder WM von 2006 bis 2022 dabei. Die Ergebnisse folgen einem vertrauten Muster: wettbewerbsfähig in der Gruppenphase, aber nie über sie hinaus. Bei der WM 2018 in Russland spielte der Iran 1:1 gegen Portugal, und 2014 in Brasilien verlor man erst durch Lionel Messis späten Treffer mit 0:1 gegen Argentinien — knapper ging es kaum. In Katar 2022 wurde ein 2:0-Sieg gegen Wales durch eine 2:6-Auftaktniederlage gegen England zunichtegemacht. Über sechs Teilnahmen und 18 Spiele hinweg spiegeln drei Siege und vier Remis eine Mannschaft wider, die über ihrem Gewicht boxt. 2026 will der Iran endlich den Sprung in die K.-o.-Runde schaffen.

Historische Torschützenkönige

Mehdi Taremi 2 Tore 2022
Karim Ansarifard 1 Tor 2018
Iraj Danaeifard 1 Tor 1978