🪙 WM 2026 startet in 7 Tagen — halte einen Fan Token für Belohnungen. Entdecken →
Final   Algerien Bekanntgegeben 31 Mai 2026 · 26 Spieler
Vollständigen Kader ansehen →

Turnieraussichten

Algerien kommt 2026 als einer der talentiertesten und ambitioniertesten Kader Afrikas, noch immer gestärkt durch das Selbstvertrauen des Afrika-Cup-Triumphs 2019 und einer anschließenden Phase nachhaltiger Exzellenz. Les Fennecs verfügen über einen Kader reich an Ligue-1- und Premier-League-Erfahrung, der technische Mittelfeld-Kreativität mit blitzschnellem Angriffstempo vereint. Die Offensive ist eine echte Stärke — Riyad Mahrez' kreative Vision und Standardqualität, kombiniert mit der Direktheit und Schnelligkeit der Nachfolger von Islam Slimani, geben Algerien mehrere Wege zum Tor. Im Mittelfeld bilden die Intelligenz und Passqualität der in Frankreichs Eliteliga geschulten Spieler die Plattform für Algeriens expansiven Offensivstil. Trainer Vladimir Petković, der die Schweiz ins Viertelfinale der EM 2020 geführt hat, bringt taktische Raffinesse und Turniererfahrung in einen Kader, der bereits vor individueller Qualität strotzt. Algeriens leidenschaftliche Fangemeinde — eine der lautstärksten im afrikanischen Fußball — wird an jedem Spielort eine feindliche Atmosphäre für die Gegner schaffen. Mit Erfahrung in Europas Topligen, einem starken Gerüst aus Spielern in ihren besten Jahren und dem Hunger zu beweisen, dass der kontinentale Erfolg von 2019 keine Eintagsfliege war, sind Les Fennecs Kandidaten für das Überstehen der Gruppenphase und ein Statement in der K.-o.-Runde.

Schlüsselspieler

Riyad Mahrez
FW Al Ahli
Ismaël Bennacer
MF AC Milan
Amine Gouiri
FW Rennes

WM-Geschichte

WM-Gesamtbilanz

4 Teilnahmen
13 Spiele
3–3–7 S–U–N
13 : 19 Tore : Gegentore
1982 Erste Teilnahme

Algerien meldete sich auf der WM-Bühne mit einer der größten Überraschungen der Turniergeschichte an. Bei der WM 1982 in Spanien besiegten die Wüstenfüchse die Bundesrepublik Deutschland im Eröffnungsspiel mit 2:1 — der erste Sieg einer afrikanischen Nation über einen europäischen Meister bei einer Weltmeisterschaft. Jenem Triumph, mit Toren von Rabah Madjer und Lakhdar Belloumi, folgte ein 3:2-Sieg über Chile, doch Algerien wurde auf kontroverse Weise eliminiert, nachdem sich die Bundesrepublik Deutschland und Österreich in der berüchtigten „Schande von Gijón" verabredet hatten — ein zynisches 1:0, das beiden europäischen Mannschaften das Weiterkommen nach Tordifferenz sicherte. Die Ungerechtigkeit veranlasste die FIFA, zeitgleiche letzte Gruppenspiele einzuführen — eine Regel, die bis heute gilt. Algerien kehrte 1986 zurück, schied aber erneut aus, und es folgte eine 24-jährige Abwesenheit bis zu den Turnieren 2010 und 2014. Die WM 2014 in Brasilien brachte den besten Lauf: Algerien erreichte erstmals das Achtelfinale und trieb den späteren Weltmeister Deutschland in die Verlängerung, ehe man in Porto Alegre mit 1:2 in einem packenden Spiel unterlag. Über vier Teilnahmen und 13 Spiele hinweg haben die Wüstenfüchse drei Siege errungen und 13 Tore erzielt. 2026, angeführt von Riyad Mahrez und einer hungrigen neuen Generation, will Algerien an den Durchbruch von 2014 anknüpfen.