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Final   Österreich Bekanntgegeben 18 Mai 2026 · 26 Spieler
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Turnieraussichten

Österreich hat sich unter der transformativen Leitung von Ralf Rangnick zu einer der faszinierendsten Geschichten des europäischen Fußballs entwickelt. Der ehemalige Red-Bull-Architekt hat die Nationalmannschaft nach seinem eigenen Pressing- und Gegenpressing-Bild neu aufgebaut, und die Ergebnisse waren spektakulär: Als Viertelfinalisten der EM 2024 zeigten sie eine Furchtlosigkeit und taktische Raffinesse, die viele traditionelle Schwergewichte des Kontinents aufschreckte. Marcel Sabitzer liefert den kreativen Funken und die Torgefahr aus dem Mittelfeld, nachdem er unter Rangnicks System zunächst bei RB Leipzig und nun in der Nationalmannschaft aufblühte. Konrad Laimers unermüdliche Energie und taktische Intelligenz machen ihn zum perfekten Rangnick-Mittelfeldspieler, während Christoph Baumgartners clevere Bewegung zwischen den Linien Räume für andere schafft und in großen Momenten entscheidende Tore liefert. Die Abwehr ist gut organisiert, mit Philipp Lienhart und Kevin Danso als solidem Innenverteidiger-Duo und Patrick Pentz als zuverlässigem letztem Rückhalt. Was Österreich besonders gefährlich macht, ist ihre Teamidentität — jeder Spieler versteht und lebt das System, was eine kollektive Intensität erzeugt, gegen die zu spielen schlicht erschöpfend ist. Österreichs Kadertiefe über die Bundesliga, Serie A und Premier League hinweg stellt sicher, dass sie ihr furioses Pressing über den gesamten anspruchsvollen Turnierspielplan aufrechterhalten können.

Schlüsselspieler

David Alaba
DF Real Madrid
Marcel Sabitzer
MF Borussia Dortmund
Christoph Baumgartner
MF RB Leipzig

WM-Geschichte

WM-Gesamtbilanz

7 Teilnahmen
29 Spiele
12–4–13 S–U–N
43 : 47 Tore : Gegentore
1934 Erste Teilnahme

Österreichs WM-Tradition reicht zurück bis in die goldene Ära des europäischen Fußballs. Das legendäre „Wunderteam" der 1930er Jahre unter Matthias Sindelar erreichte beim Turnier 1934 in Italien das Halbfinale und wurde Vierter. Zwanzig Jahre später folgte Österreichs Sternstunde: Bei der WM 1954 in der benachbarten Schweiz zog man erneut ins Halbfinale ein und holte den dritten Platz mit einem 3:1 gegen Uruguay im Spiel um Bronze — nachdem man im Viertelfinale das torreichste Spiel der WM-Geschichte bestritten hatte, eine 5:7-Niederlage gegen den Gastgeber. Das Turnier 1978 in Argentinien bescherte eine weitere goldene Erinnerung: Hans Krankls atemberaubender Siegtreffer beim 3:2 gegen die Bundesrepublik Deutschland in Córdoba — ein Ergebnis, das als Österreichs größter Fußballmoment gefeiert wird. Zweitrunden-Auftritte 1978 und 1982 bestätigten Österreichs Wettbewerbsfähigkeit, doch die Jahrzehnte danach waren mager. Gruppenphase-Aus 1990 und 1998 gingen einer 28-jährigen WM-Abwesenheit voraus, die erst mit der Qualifikation für 2026 endete. Über sieben Teilnahmen und 29 Spiele hinweg hat Österreich 12 Siege errungen und 43 Tore erzielt. Nun, beflügelt von einer starken EM-2024-Kampagne unter Ralf Rangnick, kehrt man auf die WM-Bühne zurück, entschlossen, das stolze Turniererbe wiederzubeleben.