England
UEFA · Gruppe L · FIFA-Weltrangliste #4
Team-Informationen
| FIFA-Code | ENG |
| Trainer | Thomas Tuchel |
| Konföderation | UEFA |
| Gruppe | Gruppe L |
| FIFA-Weltrangliste | #4 |
Teams der Gruppe
Spielplan
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Turnieraussichten
England bringt eine goldene Generation mit, die genau zum richtigen Zeitpunkt ihren Höhepunkt erreicht. Jude Bellingham hat sich nach einer sensationellen Debütsaison bei Real Madrid als einer der Besten der Welt etabliert, während Bukayo Saka, Phil Foden und Cole Palmer eine von keiner anderen Nation vergleichbare Angriffstiefe bieten. Trent Alexander-Arnold und Declan Rice sorgen für Spielaufbau der Extraklasse aus tiefen Positionen. Zwei aufeinanderfolgende EM-Finalteilnahmen zeigen, dass England den Druck des K.-o.-Fußballs auf höchstem Niveau bewältigen kann. Harry Kanes Torjägerqualitäten fügen einen bewährten Vollstrecker hinzu, und die Kadertiefe ermöglicht Rotation ohne Qualitätsverlust. Die Three Lions sind zum ersten Mal seit 1966 echte Titelkandidaten.
Schlüsselspieler
WM-Geschichte
WM-Gesamtbilanz
Englands WM-Geschichte wird von einem einzigen glorreichen Nachmittag bestimmt — dem 30. Juli 1966 im Wembley-Stadion, als Geoff Hursts Hattrick den 4:2-Sieg nach Verlängerung gegen die Bundesrepublik Deutschland besiegelte und den Three Lions ihren einzigen Weltmeistertitel bescherte. Dieser Triumph bleibt der unangefochtene Höhepunkt; England erreichte danach noch dreimal das Halbfinale (1990, 2018, 2022), ohne es jemals ins Endspiel zu schaffen. Auf Sir Alf Ramseys „flügellose Wunder" folgten Jahrzehnte schmerzhafter Niederlagen: die „Hand Gottes" und Maradonas Solokunstwerk in Mexiko 1986, Gazzas Tränen in Turin 1990, der Elfmeter-Fluch gegen Deutschland (1990, 1996) und Argentinien (1998). Die moderne Ära brachte neuen Optimismus — Gareth Southgates Kader erreichte 2018 das Halbfinale und das EM-2020-Finale —, während das Viertelfinal-Aus 2022 gegen Frankreich wie eine weitere verpasste Chance einer goldenen Generation um Jude Bellingham, Bukayo Saka und Harry Kane empfunden wurde. Sechzehn WM-Teilnahmen, 74 ausgetragene Spiele und noch immer auf der Suche nach dem zweiten Stern: England reist 2026 mit dem vielleicht tiefsten Kader aller Zeiten an, entschlossen, 60 Jahre des Schmerzes zu beenden.